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ESCID – Existenzgründung in Deutschland für chinesische Gründungs­interessierte

Gemeinsam mit der FOM Hochschule für Oekonomie und Management hat die GFW Duisburg ESCID initiiert. Es ist das Existenzgründungsseminar, das passgenau auf die Bedarfe der chinesischen Community zugeschnitten ist.

Zur Zielgruppe gehören unter anderen die (künftigen) chinesischen Absolventinnen und Absolventen hiesiger Hochschulen und Universitäten sowie weitere Interessierte, die nach ihrem Abschluss in Deutschland, idealerweise in Duisburg, ihr Business starten wollen.

Dieses besteht aus sechs Modulen, die allesamt kostenfrei sind. Gelehrt und gelernt wird an neun Samstagen von 9 bis 17 Uhr im Neudorfer Technologiezentrum Tectrum in Duisburg. Los geht es am 6. April 2019. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt zehn; maximal 25 Plätze sind zu vergeben. Unterrichtet wird ausschließlich in deutscher Sprache.

Module

Modul 0:
Auftaktveranstaltung / Einführung und Einstimmung

Danach noch Anmeldung möglich!

  • Begrüßung & Klärung des Seminarablaufs
  • Vortrag: Von erfolgreichen chinesischen Gründern lernen Darstellung erfolgreicher Gründungen aus dem studentischen Umfeld
  • Formalitäten & Basisinformationen zur Unternehmensgründung in Deutschland
  • Sonderthemen für Chinesen wie Aufenthaltserlaubnis etc.

Modul 1:
Businessplanerstellung, Ideengenerierung & Geschäftsmodellierung (Workshop)

  • Einführung in die Businessplanerstellung, Sinn und Zweck eines Businessplans, Komponenten eines Businessplanes
  • Theorieblock: Geschäftsmodellentwicklung, Business Model Canvas
  • Praxisblock: Kreativtechniken, Erarbeitung von Ideen, Arbeiten am eigenen Geschäftsmodell

Modul 2:
Ideengenerierung (Fortsetzung) und Marktanalyse

  • Praxisblock: Kreativtechniken, Erarbeitung von Ideen, Arbeiten am eigenen Geschäftsmodell
  • Marktanalyse (Kunden & Wettbewerber), Rahmenbedingungen/SWOT-Analyse, Standortwahl, Vermarktung und Wahl des Unternehmensnamens

Modul 3:
Interkulturelle Kompetenzen und Unternehmenspersönlichkeit (Workshop)

  • Wissenswertes & Übungen: Einführung
    Erwartungen an das Geschäftsumfeld in Deutschland – Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu China (Akquise, Verbindlichkeiten, Netzwerken, Begrüßung, Geschenke etc.)
  • Tipps und Tricks
    Praxisblock: Kundengespräch, Bankengespräch, Investorengespräch, Gespräche mit Kooperationspartnern
  • Die Unternehmerpersönlichkeit
    Vision, Mission, Werte, Motive und Aufgaben
    Gründungsfördernde Sozial- & Fachkompetenzen
    Organisation

Modul 4:
Das 1x1 der Selbstständigkeit in Deutschland (Vorträge)

  • Die Unternehmerpersönlichkeit
  • Der Weg in die Selbstständigkeit
  • Marktanalyse (Kunden & Wettbewerber)
  • Finanzplanung
  • Rechtliche Aspekte
  • Steuerliche Aspekte & Rechnungswesen
  • Erste Schritte in der Selbstständigkeit
  • Zoll / Geschäftskonto
  • Modul 5:
    Der Businessplan (Workshop)

    • Komponenten des Businessplans (wurden zum Teil schon in Modul 3 behandelt, müssen hier aber zusammengeführt werden)
    • Besonderheiten bei einem Businessplan von ausländischen/chinesischen Gründern
    • Vortrag: Präsentation der Geschäftsidee vor Banken/Investoren, Kooperationspartnern und (potenziellen) Kunden

    Workshop: Erstellen eines rudimentären Businessplans in Teams für eine reale oder fiktive Unternehmung

Modul 6:
Ergebnispräsentation & Abschlussveranstaltung

  • Präsentation der Businesspläne (Fiktives oder tatsächliches Vorhaben),  Aushändigung der Zertifikate
  • Lockerer Rahmen mit wichtigen Partnern aus dem Gründungsnetzwerk

Gründer

Zu den „ESCID-Pionieren“ zählt auch Yunxuan He. Der 33-Jährige ist seinerzeit über die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve auf das neue Format von GFW und FOM aufmerksam geworden. „Das kostenfreie Blockseminar, bei dem das 1x1 der Selbstständigkeit in Deutschland vermittelt wird – und zwar unter betriebswirtschaftlichen, juristischen und interkulturellen Aspekten – hat mir geholfen, Stolpersteine auf dem Weg in die Existenzgründung zu vermeiden. Mein Unternehmen, die Tech & Home Mate GmbH, ist jetzt seit dem 1. Juli 2017 am Start. Ich vertreibe hochwertige Küchengeräte ‚made in Germany‘, die in meiner asiatischen Heimat, bei einer stark wachsenden, kaufkräftigen Mittelschicht sehr gefragt sind.“

Ohne ESCID, so der Unternehmer, hätte seine Gründungsphase noch länger gedauert: Besonders wertvoll fand ich, dass wir noch Chancen hatten, Informationen mit anderen erfolgreichen Existenzgründern auszutauschen, ihre Erfahrungen und Erlebnisse kennenzulernen.“ Gefragt nach seinem Urteil, antwortet He: „Ich kann ESCID jedem meiner Landsleute, die in Deutschland bleiben und sich hier selbstständig machen wollen, nur empfehlen, weil die Leute richtige Informationen über das Thema ‚Existenzgründung‘ und fachliche Unterstützung bekommen.“ Kurz- und mittelfristig will er mit seinem Unternehmen dynamisch wachsen; langfristig sollen 20 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Presse-Info

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